Geburtsvorbereitungskurs, Schwangerschaftsyoga, Hypnobirthing, Cranio, PreKanga, Schwangerschaftsgymnastik und unzählige Bücher gibt es um auf die Geburt vorzubereiten. Die Auswahl ist so groß, dass man als werdende Mutter schon fast einen Stress bekommt und versucht ja alles unter einen Hut zu bekommen, damit man die Geburt gut übersteht. All diese Programme bereiten für die Geburt vor, jedoch befassen sich die meisten nicht mit der Zeit danach.

Geburtsvorbereitend gibt es also genügend, aber was ist nach der Geburt? Wochenbett und die Zeit nach der Geburt wird in den meisten Kursen nur kurz behandelt. Auch in meinen Schwangerschaftsyoga-Kursen vor der Geburt meiner Tochter bin ich fast gar nicht auf das Wochenbett und auf die Zeit nach der Geburt eingegangen. Bis jetzt.

Im Wochenbett fühlen sich manchen allein gelassen, haben Zweifel eine gute Mutter zu sein. Manchmal verfällt man auch in den sogenannten „Baby-Blues“, der auch durch die Hormonumstellung hervorgerufen wird. Affirmationen können in dieser Zeit eine große Hilfe sein, um nicht noch tiefer in das Loch zu fallen und schlimmsten falls an einer postnatalen Depression zu erkranken.

Affirmationen sind positiv formulierte Sätze, meistens in Ich-Form, die man regelmäßig (am besten täglich) laut aussprechen soll. Durch das dauernde wiederholen programmiert man seine Gedanken neu, in eine positive Richtung.

In den Schwangerschafts-Yogakursen sind folgende Affirmationen ein fixer Bestandteil:

  • Ich weiß, was gut ist für mich und mein Baby.
  • Ich wachse mehr und mehr in meine Rolle als Mutter hinein.
  • Ich kenne mein Baby am Besten und vertraue auf meine Intuition.
  • Mein Baby und ich lernen uns immer besser kennen und stellen uns immer besser aufeinander ein.
  • Ich liebe mein Baby und diese Liebe ist stärker als alle Zweifel.
  • Ich werde immer ruhiger und sicherer in meiner Rolle als Mutter.
  • Mein Baby ist in mir und durch mich entstanden, ich kenne es am Besten und kann am besten für es sorgen.
  • Ratschläge und Meinungen anderer, die nicht stimmig für uns sind lasse ich souverän bei den anderen.
  • Ich nehme gerne Hilfe von anderen an, die mich und mein Baby unterstützen
  • Ich vertraue meiner Intuition und meinem Instinkt, wenn ich Entscheidungen für mein Kind treffe.

Im Yoga sage ich immer aus Gedanken werden Worte und aus Worte werden Taten – darum achte auf deine Gedanken.

Hier ist es etwas umgekehrt – aus Worte werden deine Gedanken und aus diesen Gedanken werden Gefühle, die dich wieder glücklich und froh machen.

Namasté