Jedes Baby ist von einer anziehenden Aura umgeben. Es gibt kaum einen Menschen, der sich davon entziehen kann. Sie schaffen es, selbst den verbittersten Menschen ein Lächeln zu entlocken.

Babys sind einfach richtige „Natural Born Yogis“, ohne jemals eine Yogamatte gesehen zu haben.

Hier die eindeutigen Beweise, dass jedes Baby ein Yogi ist:

  • Atmung: Babys sind Bauchatmer. Sie wissen ganz genau, dass der Atem, im Yoga Prana genannt, die göttliche Energie ist, die unseren Körper am Leben erhält. Die Bauchatmung ist für Babys etwas ganz natürliches, damit sie ihren ganzen Körper gut versorgen können. Je älter wir werden, desto höher rückt unser Atem, im wahrsten Sinne des Wortes. Viele haben die Bauchatmung sogar verlernt und müssen im Yoga mühsählig daran Arbeiten den Atem wieder in die Bauchregion zu lenken. Besonders Frauen sind von diesem Phänomän betroffen, da sie durch das ständige Baucheinziehen, nur mehr noch in den Brustkorb atmen. Klingt komisch, in Zeiten von Victoria Secret Models jedoch gang und gäbe.
  • Meditation: Wenn man ein Baby genau beobachtet stellt man fest, dass es bevor es einschläft, ins Leere blickt. Es beamt sich förmlich weg aus dem Geschehen. Darum kommt es durchaus vor, dass manche Babys sogar in lauter Umgebung schlafen können. Sie blenden alles rundherum aus und richten ihren Blick nach innen. Genau da sind uns Babys um so viel voraus – sie hören auf ihr Inneres und können abschalten, wenn es zu viel wird. Wir können davon Lernen und öfter auch einmal diesen Blick ins Nichts ausprobieren und einfach mal Sein, ohne irgendetwas zu müssen oder zu sollen.
  • Asanas: Bevor Babys zu krabbeln und zu laufen beginnen, üben sie täglich verschiedene Yogaübungen- im Yoga Asanas genannt. Als aller erster die Savasana-Stellung – hier handelt es sich um einen Entspannungs-Asana in Rückenlage. Dann nach einiger Zeit beginnen sie in Bauchlage das Köpfchen zu heben – im Yoga heißt diese Position Cobra. Kurz vorm Krabbeln kommt der Yoga-Klassiker „Der hinabschauende Hund“- in dieser Position wippen die Babys oft hin und her bis sie schließlich das Laufen erlernen. Ein Baby gibt nie auf und übt die ganze Zeit, davon können wir Erwachsenen uns abschauen und nicht gleich nach dem ersten Versuch aufgeben. Oft höre ich im Yoga so Sätze wie „Das schaffe ich nie“, „Ich bin so unbeweglich“ oder „Wie soll denn das gehen“. Würde sich das ein Baby denken, dann würde es das Gehen nie erlernen. Darum, einfach mal Kopf ausschalten und bewegen
  • Emotionen und Gefühle: Babys zeigen ganz offen ihre Emotionen und Gefühle – sie zeigen so ihre Bedürfnisse. Ohne diese Offenheit, würden sie nicht überleben. Wir Erwachsenen schämen uns oft für unsere Emotionen. Weinen ist tabu und laut schreien sowieso. Wir sind meister im täuschen und überspielen unserer wahren Gefühle und so verlieren wir immer mehr den Zugang zu uns selbst. Das ist wirklich sehr traurig.

In jeden von uns schlummert ein kleines Kind, das Kind das wir mal waren. Vielleicht sollten wir diesem Kind wieder etwas mehr Beachtung schenken, um unser natürlich gegebenen Yogafähigkeiten wieder zu entdecken?

GENAU: Entfessle wieder das Kind in dir und pfeiff drauf, was andere darüber denken!:)

Namasté